Islamischer Kalender

Auch das islamische Jahr hat 12 Monate. Sie haben 29 oder 30 Tage und tragen folgende Namen:
 
1. Muḥarram ‏محرم‎ (türk. Muharrem)
2. Ṣafar ‏صفر‎ (türk. Safer)
3. Rabīʿu l-awwal ‏ربيع الاول‎ (türk. Rebiülevvel)
4. Rabīʿu th-ṯānī ‏ربيع الثاني‎ (türk. Rebiülahir)
5. Ǧumāda l-ūlā ‏جمادى الاولى‎  (türk. Cemaziyelevvel)
6. Ǧumāda ṯ-ṯānīya ‏جمادى الثانية‎  (türk. Cemaziyelahir)
7. Raǧab ‏رجب‎  (türk. Recep)
8. Šaʿbān ‏شعبان‎  (türk. Şaban)
9. Ramaḍān ‏رمضان‎  (türk. Ramazan)
10. Šawwāl ‏شوال‎  (türk. Şevval)
11. Ḏū l-qaʿda ‏ذو القعدة‎  (türk. Zilkade)
12. Ḏū l-ḥiǧǧa ‏ذو الحجة‎ (türk. Zilhicce)

Da sich der islamische Kalender nach dem Mond richtet, verschiebt sich das islamische Mondjahr jedes Jahr gegenüber dem Sonnenjahr des gregorianischen Kalenders um ca. 10 Tage nach vorn. Das islamische Mondjahr ist also ca. 10 Tage kürzer als das Sonnenjahr, nach dem sich unsere Zeitrechnung richtet. Für uns ungewohnt ist es, dass sich islamische Feste und Feiertage folglich im Jahreslauf verschieben.


Foto: Imprimerie Dar el Founoun

Das exakte Datum der Feiertage hängt von der Mondsichtung ab. Diese wird jedoch unter Muslimen mitunter sehr kontrovers diskutiert. Die islamischen Feiertage werden deshalb nicht in allen Ländern am selben Tag begangen, Abweichungen von +/- 1 Tag sind möglich.

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Die islamische Zeitrechnung beginnt mit der Hidschra, der Auswanderung des Propheten Muhammad (as) von Mekka nach Medina am 16. Juli 622 unserer Zeitrechnung. Als Abkürzung wird deshalb H. angegeben.

Ein Beispiel: Der 1. Ramadantag im Jahr 2000 n. Chr. fiel auf den 28. November, das heißt der 28. November 2000 n. Ch. entsprach dem 1. Ramadan 1421 H.
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Auch im islamischen Kalender werden Schalttage eingefügt, und zwar elf Mal innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren am Ende des letzten Monats.

Das islamische Jahreswechsel ist nur in Einzelfällen mit besonderen Feierlichkeiten verbunden, zumal in den meisten Ländern, die mehrheitlich von Muslimen bewohnt sind, im Alkltagsleben der gregorianische Kalender gilt. Feuerwerk ist nicht üblich, aber oftmals werden gute Wünsche zum neuen Jahr ausgetauscht.




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