Muslim, Moslem oder Islamist?

Welcher Begriff ist richtig: Muslim, Moslem oder Islamist? Bitte verwechseln Sie die Wörter nicht!

Wer an die Religion des Islam glaubt, wird Muslim genannt, im Plural Muslime.

Eine weibliche Anhängerin des Islam kann auf Deutsch als Muslimin bezeichnet werden, im Plural Musliminnen. Muslimische Frauen in Deutschland nennen sich selbst lieber Muslima, auch der Plural Muslimas ist gebräuchlich.

Muslime und Musliminnen haben viele Gesichter. Das Bild zeigt einige bekannte Menschen, die den Islam als erwachsene Menschen angenommen haben.

Converts to Islam

Manchmal sind Begriffe wie „Muselmanen” oder „Moslem” bzw. „Moslems” zu finden. 
Das veraltete Wort „Muselman” ist vermutlich angelehnt an das französische „musulman”, das wiederum vermutlich auf das türkische Wort müslüman zurückgeht.
„Moslem” wird in deutschen Wörterbüchern meist noch aufgeführt, gibt aber das arabische Wort مسلم nur ungenau wieder. Die vier Buchstaben مسلم bilden ein Partizip, das wörtlich übersetzt bedeutet: der sich Hingebende. In der arabischen Schrift werden kurze Vokale nicht geschrieben, die vier Konsonanten des Wortes Muslim sind m s l m. Die Vokalfolge u – i für das Wort ergibt sich aus der arabischen Grammatik, das Partizip Aktiv des 4. Verbstamms wird grundsätzlich nach diesem Muster gebildet. Die Schreibweise „Muslim” entspricht also genau der Umschrift aus der arabischen Sprache. 

Gegen diese Begriffe abzugrenzen sind Islamisten und Islamismus.

Ein Islamist sieht, anders als Muslime und Musliminnen, den Islam nicht als spirituelle und religiöse Leitlinie, sondern er instrumentalisiert den Islam für politische Zwecke und verfolgt extremistische und oftmals gewalttätige Ideen mit einem islamischen Fundamentalismus oder Islamismus (der Link führt zur Begriffsdefinition bei Wikipedia).



Kommentare (6)

  • Redaktion

    17.03.2017 um 07:53 Uhr Antworten

    Im Artikel geht es nur um Begriffsbestimmungen. Beleidigungen und Schuldzuweisungen haben in den Kommentaren nichts zu suchen. Vielen Dank.

  • hanns-peter hartmann

    16.03.2017 um 19:06 Uhr Antworten

    M.Tabel,Es ist doch müssig sich die Vergangenheiten um die Ohren zu hauen.Wenn es Sie beruhigt,ich bin Atheist.Übrigens das Wort :“Ungläubige” ist im Deutschen nicht geläufig,aber arroganter Weise bei den (durchaus
    nicht dreckigen) Islamisten,oder wie immer man die an Allah glaubenden MENSCHEN bezeichnen will.Wir bezeichnen die Menschen nach ihrem Glauben.Ich sehe mich übrigens als Angehöriger der Köterrasse.

  • hanns-peter hartmann

    08.03.2017 um 10:20 Uhr Antworten

    welcher “muslim” verfolgt keine politischen ziele?alle haben ein ziel auch in nicht-muslimischen ländern ihre mittelalterlichen lebensformen durchzusetzen,parallelgesellschaften zu bilden,die scharia über geltendes recht im jeweiligem gastland zu stellen.das sind politische ziele!.also sind “muslime"auch islamisten!wer im islamischen glauben lebt ist zwangsläufig (nach deutschem vcerständnis) ein islamist, ebensa wie der im christlichem glauben lebeender ein christ oder der im budhistischen glauben lebender ein budhist ist,das gleiche gilt auch für hindus usw.

    • M. Tabel

      16.03.2017 um 17:46 Uhr Antworten

      Nach deutschem Verständnis, sollte man wohl nur dem Christentum angehören. Die anderen Religionen vertreiben, beleidigen oder vergasen wir, stimmts? Sagen Sie mal, wissen Sie überhaupt, was Sie da von sich geben? Anscheinend ist Ihr Auffassungsvermögen nicht allzu ausgeprägt, als dass Sie alles, was im Artikel erklärt worden ist verstehen.
      Aber wissen Sie was? Sie sind ein Terrorist! Sie haben sechs Millionen Juden umgebracht. Stehen Sie mal zu Ihren Taten. Auch gehen alle Kreuzzüge auf Ihr Konto. Sie haben Menschen verbrannt, mit der Begründung sie seinen Hexen. Und dennoch denken Sie, es hilft, auf andere zu zeigen.
      Sie beschweren sich, das Muslime oder wie Sie sie auch gerne nennen, Islamisten, was ebenfalls sehr lachhaft ist, Christen, Juden, etc. in anderen Ländern verfolgen, wobei die Christen hier im FREIEN Deutschland alle Andersdenkende nicht anerkennen. Wer sind Sie eigentlich, als dass Sie sagen, Muslime sind Islamisten? Die nächste Frage wäre, was Sie mit Ihrem Kommentar bewirken wollen? Sie sehen selber, das Magazin verlinkt Sie auf weiteren Artikel, mit der Hoffnung, Sie kommen endlich zu Vernunft. Auch ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Menschen Ihres Gleichen, sprich: asozial, rechtspopulistisch und menschenhassend, auch einmal merken, wie sie ihren Mitmenschen Unrecht zufügen und das ohne Grund.
      Dennoch wünsche ich Ihnen einen noch angenehmen Tag, möge er Ihnen nicht von uns dreckigen Muslime- oh, tut mir leid, mein Fehler- von uns dreckigen Islamisten vermiest werden.
      Mit friedlichen Grüßen
      Ein Mensch

      • Redaktion

        17.03.2017 um 07:49 Uhr Antworten

        Bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen.


Dein Kommentar