Wie im Märchen

Hallo, merhaba und salam, Lela

will ich euch Märchen erzählen oder nicht? Es kommt darauf an! Was ist überhaupt ein Märchen: nur eine unwahre Geschichte oder doch eine fantasievolle Erzählung über wunderliche Begebenheiten? Also ich meine mit Märchen die uralten ausgedachten Geschichten, die unsere Mütter von unseren Omas gehört haben und die wiederum von ihren Mamis und die von den Großmüttern und so weiter. Von alten und neuen Märchen konntet ihr schon oft im Kandil-Magazin lesen. Ich habe mal alle Märchenlinks rausgesucht, ihr findet sie weiter unten.

Ich kann mich nicht entscheiden, welches Märchen ich am allermeisten mag, eins aus Deutschland (da wohne ich), eins aus der Türkei (aus dem Land kommt meine Mama) oder ein arabisches Märchen (aus der Heimat meines Papas). Aber es gibt viele Ähnlichkeiten. Kennt ihr „Tischlein deck dich?“ Dass ein Tisch sich auf ein Zauberwort hin ganz von selbst mit dem leckersten Essen füllt, das kommt zum Beispiel auch in einem türkischen Märchen mit Keloglan vor. Kennt ihr Märchen aus verschiedenen Ländern, die sich ähnlich sind?

Ihr wisst, dass ich neugierig bin. Heute will ich von dir wissen: Was ist dein Lieblingsmärchen? Ich bin gespannt.

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Der Wind, der Wind

„Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!“
Gehört habt ihr diesen Spruch bestimmt schon mal. Zu welchem Lied gehört er, wisst ihr das? 

Nun, der Wind als „himmlisches Kind“ entstammt einem Märchen der Brüder Grimm, das ihr bestimmt kennt: Hänsel und Gretel. Erinnert ihr euch? Die Hexe hört, dass jemand von ihrem Knusperhäuschen nascht, und fragt: „Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Hänsel und Gretel, die sehr hungrig sind, antworten: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!“ Wie es weitergeht, wisst ihr selbst. Hänsel und Gretel werden von der bösen Hexe entdeckt und müssen viel Schlimmes erleben, bevor sie endlich glücklich und zufrieden leben dürfen.

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Sterntaler

Das Märchen von den Sterntalern gehört zur Märchensammlung der Brüder Grimm aus dem 19. Jahrhundert. Wir erzählen es euch heute, weil es so gut passt zu unserem Ramadankalender aus Papiersternen (mehr darüber: >> Ramadan 2015 und >> Bastelanleitung). 

Die inhaltliche Verbindung liegt auf der Hand: Wenn wir das, was wir haben – und sei es noch so wenig – mit anderen teilen, werden wir reich belohnt. Besonders im Fastenmonat Ramadan einmal selbst auf etwas zu verzichten und armen Menschen zu helfen, ist Pflicht für jeden Muslim. Jederzeit auch an andere zu denken, ist Pflicht für jeden Menschen. Das Mädchen aus dem Märchen Sterntaler hilft, obwohl es selbst kaum das Nötigste hat, – und ... 

Lest selbst!


Ludwig Richter-The Star Money-2-1862

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