An Üsküdars Ufern

Üsküdar ist ein Stadtteil Istanbuls auf der asiatischen Seite des Bosporus. Unten ist der Text des beliebten und bekannten türkischen Volkslieds „Üsküdara gideriken” mit deutscher Übersetzung (wörtlich: „Als ich nach Üsküdar ging”). Aber hört erst einmal zu!

Üsküdara gideriken

Üsküdar’a gideriken aldı da bir yağmur,
kâtibimin setresi uzun eteği çamur.
Kâtip uykudan uyanmış gözleri mahmur.
Kâtip benim ben kâtibin el ne karışır,
Kâtibime kolalı da gömlek ne güzel yaraşır.

Üsküdar’a gider İken bir mendil buldum,
Mendilimin İçine lokum doldurdum.
Kâtibimi arar İken yanımda buldum.
Kâtip benim ben kâtibin el ne karışır,
Kâtibime kolalı da gömlek ne güzel yaraşır.

Auf dem Weg nach Üsküdar

Auf dem Weg nach Üsküdar fing es an zu regnen,
Die Jacke meines Schreibers ist lang, sein Gewand ist verschmutzt.
Der Schreiber ist aus dem Schlaf erwacht, seine Augen schauen schläfrig.
Der Schreiber ist mein, ich bin sein, wen geht das was an.
Wie gut meinem Schreiber das Hemd mit festem Kragen steht.

Auf dem Weg nach Üsküdar fand ich ein Tuch,
Ich legte ein Lokum* hinein.
Auf der Suche nach meinem Schreiber fand ich ihn neben mir.
Der Schreiber ist mein, ich bin sein, wen geht das was an.
Wie gut meinem Schreiber das Hemd mit festem Kragen steht.

*Lokum ist eine beliebte türkische Süßigkeit.

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