Im Ramadan

Hallo, merhaba und salam, Lela

wenn man hört, wie sich Erwachsene unterhalten, kann einem angst und bange werden. Überall Streit und, noch schlimmer, Gewalt. Und dann halten sie uns Kindern immerzu Vorträge: „Streitet euch nicht, haut euch nicht, blablabla.“ Also wirklich, für wie blöd halten Erwachsene uns Kinder eigentlich? Wir Kinder wissen nämlich ziemlich gut, wie wir uns wieder vertragen können, auch wenn wir uns mal heftig über irgendwas gestritten haben. Und wir wollen uns gerne wieder vertragen, dann geht's nämlich allen besser.

Den Erwachsenen kann ich nur sagen: Hey, Leute, reißt euch mal zusammen. Wir Kinder werden noch ein paar Jahre länger als ihr auf der Erde leben. Statt euch über dies und jenes zu kloppen, lasst uns lieber gemeinsam überlegen, wie wir gemeinsam so leben können, dass auch der Planet Erde noch eine Weile existieren kann, trotz Milliarden von Menschen, die nichts lieber tun, als uneins zu sein mit ihren lieben Nachbarn.

Also ehrlich, mir geht das ganze Erwachsenentheater ganz schön auf den Keks, ihr wisst sicher, was ich meine.

Und dabei ist gerade Ramadan, das ist der Monat, in dem Muslime in aller Welt fasten, das heißt zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts essen. Wie in allen Religionen bedeutet das Fasten aber mehr als Nichtessen und Mitfühlen mit Menschen, die hungrig sind und unter schwierigsten Bedingungen leben. Fasten bedeutet, dass man seine Gedanken auf das Wesentliche konzentriert und sie auf Gutes richtet. Ganz einfach eigentlich. Scheint aber vielen Erwachsenen ziemlich schwer zu fallen. Denn sie streiten sich nicht nur mit Menschen, die an eine andere oder gar keine Religion glauben, sondern auch mit anderen Muslimen. Z. B. darüber, wer nun wirklich richtig fastet, ob xy nicht zwei Minuten zu kurz gefastet hat, ob der dies gemacht hat und jener das.

Mensch, stopp!

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Basteln fürs Zuckerfest

Hallo, merhaba und salam, Lela

viele liebe Grüße zum Fest schicke ich euch heute –  egal wie ihr das Fest am Ende des Ramadan nennt, ob Zuckerfest  oder Bayram oder Id oder Eid. Auf jeden Fall ist ein Fest ein Grund zur Freude. Und wisst ihr was? Muslime freuen sich sehr, wenn sich Nichtmuslime mit ihnen freuen. Hey, gratuliert euren muslimischen Nachbarn zum Fest. Sie freuen sich genauso darüber, wie ihr euch über Weihnachtswünsche freut. :-)

Falls ihr noch keine Festtagskarte gebastelt habt, dann wird es jetzt aber allerhöchste Zeit! Ein paar Vorschläge habe ich für euch.

- Moscheekarte: Eine einfache PDF-Vorlage für eine Moschee findet ihr hier. Ihr könnt den Umriss der Moschee nachmalen und sie nach Geschmack ausmalen, beschriften oder bekleben. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Moschee auszuschneiden. Wenn ihr das Blatt, auf das ihr den Umriss der Moschee übertragt, vorher faltet, erhaltet ihr eine aufklappbare Doppelkarte (vorher gut überlegen, an welcher Stelle ihr das Blatt faltet). Die Karte kann nun nach Belieben verziert werden.

- Marmorieren (Ebru): Ganz tolle Effekte erzielt ihr mit der Marmoriertechnik, in der Türkei Ebru genannt. Die Technik ist gar nicht schwierig und man kann ganz tolle Effekte damit erzielen, auch wenn man gar nicht so gut zeichnen kann (ich gebe es zu, Malen ist nicht meine Stärke!). Ihr könnt damit schöne Karten herstellen oder auch Umschläge oder Geschenkpapier oder was immer euch einfällt. Wie das geht mit dem Marmorieren, erfahrt ihr hier.

- Sommerlich bunt und fröhlich sind die Glückwunschblumen, die sich ganz leicht basteln lassen. Die Anleitung dazu findet ihr hier.

- Auch über ein selbstgemachtes Lesezeichen freut sich jeder. Wie man ein Lesezeichen aus Papier webt, erfahrt ihr hier.

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Grußkarten zum Ramadanfest

Karten mit Glückwunschen sind beliebt in aller Welt zu Festen aller Art. Besonders gut kommen selbstgemachte Karten bei den Beschenkten an, und die Schenkenden haben schon beim Herstellen Freude. 

Passend zum Ramadankalender aus Papiersternen kommt unser Vorschlag für eine Grußkarte mit einem farbenfrohen Stern aus Papier zum Ramadanfest. Die Karte ist ganz leicht zu basteln. Außer Papier, Schere und Kleber ist nichts weiter nötig. Wenn die Schablone für den Papierstern noch nicht vorhanden ist, lässt sie sich mithilfe dieser Anleitung leicht herstellen.

Für unsere Glückwunschkarten haben wir sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, das heißt, wir haben zwei Karten in einem Arbeitsgang hergestellt. Unser Vorgehen stellen wir hier vor, ermuntern aber ausdrücklich dazu, die Grundideenach Belieben abzuwandeln oder zu verändern. 

 

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