Kennt ihr die Schildbürger?

Kennt ihr die Schildbürger?

Hallo, merhaba und salam, Lela

wenn ihr Nasreddin Hodscha und seine lustigen Geschichten kennt, habt ihr auch schon Till Eulenspiegel und seinen Streichen gehört. Vielleicht sind euch auch schon Geschichten über die Schildbürger begegnet. Manche Leute streiten sich ja, ob Nasreddin Hodscha und Till Eulenspiegel wirklich vor vielen hundert Jahren gelebt haben, der eine in der heutigen Türkei, der andere im heutigen Deutschland. Bei den Schildbürgern sind sich schlaue Leute aber darüber einig, dass sie und die komischen Geschichten, die über die Schildbürger erzählt werden, wirklich nur erfunden sind.

Trotzdem hat man immer wieder versucht, den Ort Schilda auf der Landkarte zu finden. In Brandenburg gibt es sogar wirklich einen Ort, der Schilda heißt. Aber ich verrate euch heute ein großes Geheimnis: Die Schildbürger kommen aus der Türkei. Warum? Das will ich euch verraten. Die allerersten Schildbürgerstreiche standen nämlich in einem Buch, das Lalebuch heißt. Lale ist nicht nur ein beliebter Frauenname, sondern auch das türkische Wort für Tulpe. Bingo! Wir bei kandil.de bauen alle gerne (Sprach-)Brücken. ;-)

Scherz beiseite, ich erzähle euch jetzt meinen Lieblingsschildbürgerstreich, der gleichzeitig die bekannteste Geschichte über die Bewohner von Schilda ist:
Die Schildbürger bauen ein Rathaus – vergessen aber die Fenster für das Gebäude. Drinnen ist es also stockdunkel. Damit sie trotzdem etwas sehen (elektrisches Licht gab es noch nicht), versuchen sie, das Sonnenlicht einzufangen und ins Haus zu tragen.
Gar nicht so schlecht eigentlich, diese Idee. In gewisser Weise sind die Schildbürger also die ersten Nutzer der Solarenergie.

Ich wünsche euch einen schönen Herbst mit viel Sonnenlicht!

Eure Lela Lela interkulturell

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