Lesezeichen aus Papier gewebt

Lesezeichen aus Papier weben

Das Weben von Kelims gehört zum traditionellen türkischen Kunsthandwerk, die vielen farbenprächtigen Motive sind wunderschön anzusehen. Unsere Lesezeichen entstehen mithilfe der Webtechnik und sind nicht ganz so kunstvoll. Dafür sind sie ebenfalls bunt und vor allem so weit vereinfacht, dass Kinder sie herstellen können. Ein wenig Hilfe der Großen bei der Vorbereitung und beim Feintuning zum Schluss wird vielleicht nötig sein.

Wir haben die Lesezeichen als kleine Aufmerksamkeit zum Opferfest gebastelt. Die gewebten Lesezeichen eignen sich natürlich auch zum Verschenken zu vielen anderen Anlässen und Festen, von Geburtstag über Ramadanfest bis Weihnachten und ... (bitte Event nach Wahl einsetzen)  ;-)

Lesezeichen in Papierwebtechnik

Wer bastelt mit? Kinder im Schulalter (ab ca. 6 J.)

Welches Material?

☐ farbiges Papier oder Tonkarton (Format DIN A5)
☐ Papiercutter
☐ Geschenkband in verschiedenen Farben
☐ Schere 
☐ Klebestift
☐ evtl. Bleistift und Lineal

Wie wird's gemacht?

Papierweben ist eine Technik, mit der sich durch leichte Variationen beim verwendeten Material interessante Effekte erzielen lassen. Für diese Anleitung haben wir Tonpapier im DIN-A5-Format (ca. 14 x 21 cm) gewählt und es nach dem Weben längs so gefaltet, dass die Lesezeichen eine Größe von ca. 7 x 21 cm haben. Natürlich darf die Größe gerne individuellen Wünschen angepasst werden. Nimmt man z. B. stabileren Tonkarton, ist das Längsfalten nicht nötig. 
Zum Weben haben wir Geschenkband verwendet, was durch die Kombination unterschiedlicher Materialien und Farben schöne Effekte ergibt. Verwendet man zum Weben Papierstreifen (einfarbig oder gemustert), entstehen ebenfalls sehr hübsche Lesezeichen.

1.
Zunächst muss das Papier zum Weben vorbereitet werden. Wir zeigen auf dem Bild unten die Faltmethode: Das Papier wird längs gefaltet, und zwar so oft zur Mitte hin, bis man gleichmäßige schmale Streifen in der gewünschten Breite erhält. 

Mit dem Papiercutter werden nun die Faltlinien vorsichtig aufgeschnitten. Wichtig ist, , dass an beiden Seiten ein Rand von ca. 2. cm Breite stehen bleibt, damit die Papierstreifen nach dem Schneiden nicht auseinanderfallen.

Tipp: Eine andere Möglichkeit ist es, die Lininen für den Cutter mit Lineal und Bleistift vorzuzeichnen. Auf diese Weise vermeidet man unschöne Knickstellen beim fertigen Lesezeichen. Außerdem bietet die Bleistiftmethode mehr Spielraum bei der Breite der Streifen. 

2.
Nun darf „gewebt“ werden! Dazu wird zunächst ein Streifen Geschenkband abwechselnd über und unter einem Papierstreifen durchgeführt, wie das im Bild unten gezeigt wird.

Ein Geschenkbandstreifen nach dem anderen wird auf diese Weise durch das Papierraster gezogen und glatt gezogen. Bitte darauf achten, dass die Geschenkbänder etwas überhängen, weil das Papier später noch einmal gefaltet wird.

Wie viele Durchziehstreifen nötig sind, hängt von der Größe des Papiers und der Breite der Streifen ab.

3.
Damit das Lesezeichen mehr Festigkeit erhält, nach dem Weben das Papier einmal längs falten und von der Innenseite mit Kleber betupfen. Wichtig ist vor allem, dass die Enden der Bänder gut mit einem Klebepunkt fixiert werden. Bitte auf genügend Spielraum achten und die Bänder erst dann glatt ziehen, wenn das Papierblatt zusammengefaltet ist.

Das gefaltete Papier mit den Bändern gut zusammendrücken.

4.
Erst wenn das zusammengefaltete Blatt gut durch den Kleber verbunden ist und die Bänder glatt gezogen sind, die überstehenden Ränder abschneiden. Das ist nicht ganz einfach. Am Bild lässt sich erkennen, dass wir selbst noch üben dürfen!

Fertig! Jetzt kommt noch das Allerwichtigste: Die Lesezeichen dürfen nun verschenkt werden. :-)




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