Ramadankalender Legekartenspiel

Ramadankalender Legekartenspiel

Dass wir beim Kandil-Magazin geometrische Muster lieben, ist kein Geheimnis. Auf die Idee, einen Ramadankalender „Memo-Moasik“ zu basteln, brachte uns ein farbenfrohes Foto auf der Kandil-Facebookseite. Gedacht, getan: Aus der Idee wurde ein Ramadankalender, der gleichzeitig ein Gedächtnisspiel mit Legekärtchen ist. Der Vorteil dieses Ramadankalenders: Er kann nach dem gemeinsamen Basteln in einer Gruppe und der Verwendung als Ramadankalender weiter im Jahresverlauf als Gruppenspiel eingesetzt werden.

Im Anschluss an die ausführliche Anleitung für das gar nicht schwierige Herstellen dieses multifunktionalen Ramadankalenders folgen unten einige Vorschläge für Variationsmöglichkeiten dieses Kalendermodells. Viel Freude beim Nacharbeiten und beim Entwickeln eigener Ideen für euren Ramadankalender. Hier geht's los mit dem Anfertigen des Legekartenspiel-Ramadankalenders:

Ramadankalender Legekarten, Material

Wer bastelt mit? Kinder im Grundschulalter (ca. 6–10 J.)

Welches Material?

☐ 30 Legekarten (quadratisch, 6 x 6 cm)
☐ farbiges, gemustertes Papier (15 verschiedene Muster)
☐ Bleistift und Schere 
☐ Papierkleber oder Klebestift

Achtung: Bitte nur altersgerechte und kindersichere Scheren und Klebstoffe verwenden!

1. Papier zuschneiden

Eins der noch leeren Legekärtchen (bei unseren Kärtchen ist die Vorderseite weiß, die Rückseite grün) wird als Schablone verwendent: das Kärtchen auf die Rückseite des farbigen Papiers legen, 

den Umriss des Kärtchens mit dem Bleistift nachfahren (zugegeben, unseren Bleistift sollten wir mal anspitzen ;)) und mit der Schere ausschneiden.

Nach und nach alle Papierquadrate ausschneiden, insgesamt 30, eins für jeden Tag des Ramadans. 

Damit die Kärtchen als Memospiel verwendet werden können, ist es wichtig, jedes Muster zweimal zu haben, damit später beim Spielen 15 Kartenpärchen aufgedeckt werden können.

2. Karten bekleben

Jedes ausgeschnittene Papierquadrat auf der weißen Seite mit Papierkleber bestreichen 

Papier auf die weiße Vorderseite des Pappkärtchens legen und sorgfältig festdrücken.

Besonders an den Rändern darauf achten, dass alles gut verklebt.

3. Kalender fertigstellen

Wenn alle 30 Kärtchen mit dem Musterpapier beklebt sind, alle Kanten kontrollieren. Dazu alle beklebten Kärtchen umdrehen, so dass die grüne Rückseite oben liegt. So sieht man gut, wo eventuell übersetehende Papierränder nachgeschnitten werden müssen. 

Schon ist der Ramadankalender fertig! Die Kärtchen können nun nach Belieben platziert werden. Wir haben sie auf einer weißen Leinwand angeordnet. Wenn der Ramadankalender an der Wand aufgehängt werden soll, können die Kärtchen mit ablösbaren Klebepunkten fixiert werden.

Im Ramadan wird an jedem Tag des Fastenmonats ein Kärtchen umgedreht. Das Kind, das mit dem Umdrehen ein Pärchen findet, kann eine besondere kleine Überraschung erhaltn.

4. Tipps und Tricks für Variationsmöglichkeiten des Ramadankalenders

Ramadankalender mit Zahlen: 

Wenn der Ramadankalender Zahlen haben soll, kann die Vorlage für Ziffern und Zahlen in arabischer und lateinischer Schrift verwendet werden (kostenloser Download hier). Bei der Variante mit Zahlen bietet es sich an, dreißig verschiedene Muster für die Kärtchen zu verwenden.

Ramadankalender mit eigenen Mustern:

Statt mit Mustern bedrucktes Papier zu verwenden, können eigene Muster gezeichnet, geklebt oder gestempelt werden. Mit Fantasie und Kreativität entstehen ganz individuelle Muster. 

Ramadankalender mit Magneten:

Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn man die Kärtchen mit den bunten Mustern später verschenken will. Dazu braucht man selbstklebende Magnetpunkte, mit deren Hilfe sich jede Legekarte mühelos in ein Magnet verwandeln lässt, mit dem sich Notizen, Fotos u. Ä. auf einer Magnetfläche festhalten lässt. Ein nettes Geschenk für Mütter, Väter, Omas, Opas, Tanten, Onkel usw. usf. :)




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