Mehr Licht!

Nach „mehr Licht“ soll angeblich Johann Wolfgang von Goethe auf dem Sterbebett verlangt haben. „Mehr Licht“ wünscht man sich oft im Winterhalbjahr, wenn die Tage kurz und nur zu oft trübe sind. Da kommt die vorweihnachtliche Beleuchtung in vielen Städten gerade recht, um frohere Stimmung zu verbreiten.

Mehr als beleuchtete Dinge und Gegenstände aber interessieren uns an dieser Stelle „erleuchtete“ Personen, eine Vorstellung, die in allen Religionen und Kulturen verbreitet ist. In der christlich-europäischen Kunst zum Beispiel ist der einen Kopf oder Körper umgebende „Heiligenschein“ (auch als Glorie , Nimbus, Aureole oder engl. Halo bekannt) ein leicht erkennbares Symbol für heilige oder außergewöhnliche Personen. Auch in der islamischen Kunst aus dem schitischen Kulturraum sind figürliche Darstellungen von Personen mit Heiligenschein überliefert.

Brooklyn Museum - Battle of Karbala - Abbas Al-Musavi - overall

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Sufimusik

Von den „tanzenden Derwischen“ mag manch einer gehört haben. Was hat man sich darunter vorzustellen? Bei den drehenden Bewegungen, die die Sufis vollführen, handelt es sich um einen Weg zur mystischen Versenkung mit Körper und Sinnen. Begleitet werden sie von Musik auf traditionellen orientalischen Instrumenten wie dem Saiteninstrument Oud oder der Ney-Flöte. Das Video zeigt den Weg zur mystischen Einkehr mit „Bismillah Ar-Rahman“ („Im Namen des Gnädigen“) von Oruç Güvenç und seinem Gefolge. 

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