Ein Lied für Nour

Ans Herz gehende Geschichten sind in der Vorweihnachtszeit besonders beliebt. So kommt es vielleicht nicht von ungefähr, dass der Film „Ein Lied für Nour“ gerade am 1. Dezember in deutschen Kinos anlief. Produziert wurde der Film im Jahr 2015 in Palästina, Regie führte der international renommierte niederländisch-israelische Regisseur Hany Abu-Assad.

Der Film erzählt die Geschichte von Mohammed Assaf aus Gaza, der allen Widrigkeiten zum Trotz seinen musikalischen Weg geht und zum ersten palästinensischen Sieger des arabischen Pendants zu „Deutschland sucht den Superstar“ wird: Er gewinnt 2013 in Kairo die zweite Ausgabe der Castingshow „Arab Idol“. 

Dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht, trägt zu seinem Reiz bei. Die im Titel genannte Nour ist Mohammeds Schwester, die früh das musikalische Talent des Bruders erkennt und unterstützt, seinen musikalischen Triumph aber nicht mehr miterleben kann. 

Trotz aller Tragik macht der Film Mut und ermutigt junge Menschen dazu, auch in scheinbar verfahrenen Situtaionen an ihre Träume zu glauben und sie zu verwirklichen.

Die DVD in deutscher Fassung ist ab April 2017 erhältlich.

     




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