Mehr als eine Muttersprache

Ein Kind hat nur eine biologische Mutter, aber wie viele Muttersprachen kann ein Kind haben? Vielleicht wächst es zusätzlich zur Sprache der Mutter mit einer Vatersprache, einer Familiensprache, einer Umgebungssprache auf. Sinnvoller ist deshalb vielleicht die Unterscheidung in Erstsprache und Zweitsprachen, wobei auch sie wohl nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Viel wichtiger als die Bezeichnung ist für mehrsprachige interkulturelle Familien das Wissen um die praktische Umsetzung im Familienalltag. Mehrere Ratgeber helfen Familien, mit Mehrsprachigkeit zum Sprachwohl der Kinder besser umzugehen.

Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher, die Mehrsprachigkeit thematisieren. Stellvertretend nennen wir an dieser Stelle zwei Bücher.

Zur allgemeinen Einführung auch für Lehrkräfte geeignet ist die Einführung von Barbara Abdelilah-Bauer:

Zweisprachig aufwachsen: Herausforderung und Chance für Kinder, Eltern und Erzieher (Beck'sche Reihe)*, 2012, 201 S., Taschenbuch, Euro 12,95

Speziell an Eltern richtet sich der bewährte und mehrfach neu aufgelegte, kompakte einführende Ratgeber von Elke Burkhardt Montanari:

Wie Kinder mehrsprachig aufwachsen: Ein Ratgeber*, Brandes & Apsel, 1. Auflage 2000, 112 S., Taschenbuch, Euro 9,90

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Muslime gegen Gewalt

Religion rechtfertigt nicht Gewalt und keinen Mord. Aber Muslime stehen schnell unter Generalverdacht gegenüber ihrer Religion. Nun erheben muslimische Frauen und Männer ganz unterschiedlicher Ausrichtung gemeinsam die Stimme gegen Gewalt und für das friedliche Zusammenleben in einer freiheitlichen, pluralen Gesellschaft. Den gemeinsamen Appell und die Namen der Unterzeichner finden Sie im ZEIT-Ressort „Christ & Welt”: Wir stehen auf!

Wir stehen auf!

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