Isfahan

Eine Kindheit im Iran

In ihrem Jugendbuch 33 Bogen und ein Teehaus* erzählt Mehrnousch Zaeri-Esfahani von einer Kindheit in Isfahan im Iran der 1970er Jahre. Die 1974 im Iran geborene Autorin kam als Kind mit ihrer Familie in Deutschland, wo sie aufwuchs, studierte und lebt. 

Sie erzählt in ihrem Buch von einer Kindheit im Iran des Umbruchs, von Hoffnung, Verzweiflung und Flucht und dem schwierigen und langwierigen Ankommen in einer neuen Heimat.

Thomas Linden hat das Buch gelesen und rezensiert: Eine Million Schmetterlinge im Kopf.

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Eine Kindheit in Syrien

Eine Kindheit in Syrien

Über Menschen aus Syrien wird zurzeit sehr viel geschrieben und vermutet. Umso besser, dass es junge Menschen gibt, die beide Welten gut kennen, Syrien und Westeuropa, und uns die "andere" Welt näherbringen können. Luna Al-Mousli kam in Melk (Österreich) zur Welt und wuchs in Damaskus auf. In 44 Geschichten erzählt sie aus der Stadt Damaskus mit ihrer reichen Geschichte, die zurzeit geprägt ist von Bürgerkrieg, Angst und Flucht. Luna Al-Mousli, die inzwischen in Wien lebt und dort als Autorin und Grafik-Designerin arbeitet, erzählt ihre Geschichten in zwei Sprachen, auf Arabisch und auf Deutsch.

Wir haben das Buch noch nicht gelesen und freuen uns deshalb über Rückmeldungen. Wir finden, der ambivalente Titel Eine Träne. Ein Lächeln. Meine Kindheit in Damaskus* mit Illustrationen der Autorin reizt zum Lesen.

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Refugee-buddies

Refugee Buddies

Im Rhein-Main-Gebiet engagieren sich Refugee Buddies ehrenamtlich für Flüchtlinge jeden Alters. Die Buddies unterstützen Neuankömmlinge in Deutschland mit individuellem Sprachunterricht und sind bei Bedarf über das Deutschlernen hinaus Ansprechpartner und Begleiter ihrer Schützlinge. Unterstützt wird das Projekt vom Café 1 und dem AstA der FH Frankfurt.

Initiatorin und Organisatorin dieses Hilfsprojekts ist eine junge Studierende der Poltikwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main: Morsal Hassan. Wir fragten sie nach ihren Motiven für ihr eindrucksvolles Engagement:

„Nach meinem Abi in Deutschland habe ich einen Freiwilligendienst in Frankreich absolviert, danach war ich für zwei Monate in meiner Geburtsstadt Mazar-e-Sharif und habe in einem Waisenhaus gearbeitet. Anschließend habe ich mein Studium in Politikwissenschaft begonnen und wusste definitv, dass ich viel mit Menschen arbeiten will. Da ich mich besonders für Asylpolitik interessiere, arbeite ich gerne in der Flüchtlingshilfe. Unter anderem habe ich schon in der Rechtsberatung für Asyl in Not in Wien gedolmetscht, ebenso für die Caritas am Flughafen Frankfurt. Dabei hilft mir natürlich, dass ich neben Deutsch, Französisch und Englisch auch fließend Dari spreche.“

Wer unterstützt die Refugee Buddies organisatorisch?

„Eigentlich hat mein Bruder Kais Hassan dieses Projekt angestoßen. Er studiert Bauingenieurwesen an der TU Darmstadt, hat aber sehr gute Kontakte an der Frankfurt University (früher FH), denn er arbeitet seit mehreren Jahren im Café 1 an der FH Frankfurt und hat das Kulturreferat im AstA der FH.
Zunächst war da nur die Idee, Sprachunterricht und ein Buddy-System anzubieten, und wir haben einfach losgelegt. Über Facebook habe ich einen Aufruf gestartet, ob es Freiwillige gibt, die Lust haben, Deutschkurse für Flüchtlinge zu geben und das Projekt zu unterstützen. Freunde und Bekannte habe ich direkt angesprochen. Nachdem sich zeigte, dass viele bereit waren zu helfen, konnten wir auch sehr schnell mit dem Unterricht starten. Dank der Vermittlung meines Bruders standen die Räume des Café 1 für uns sofort zur Verfügung. Auch Fritz Fischer vom AstA FH ist jederzeit für alle Vorschläge und Ideen offen und bereit, das Projekt finanziell zu unterstützen, zum Beispiel beim Ausdruck von Unterrichtsmaterialein, oder auch vor Ort organisatorisch mitzuhelfen. Judith Block erstellte netterweise Flyer für die Refugee Buddies. In Mannheim wirken Zohal Mahdy und Anna Frese tatkräftig mit.“

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