Deutsch lernen

Deutsch lernen

Gute Deutschkenntnisse sind die Basis fürs Weiterkommen in der Schule und später bei Ausbildung und Beruf. Die Fähigkeit, sich mündlich gut ausdrücken zu können, muss ergänzt werden durch eine gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Geschrieben wird schließlich überall, nicht nur bei Aufsätzen in der Schule und bei Bewerbungsschreiben, sondern alltäglich in Messengerdiensten, Chatforen und Mails. Gerade dort trifft man allerdings nur oft auf ziemlich fantasievolle Rechtschreibung.

Die schelchte Nachricht: Die deutsche Sprache ist bekanntlich eine schwere Sprache. Das betrifft auch die deutsche Rechtschreibung. Niemandem wird sie in die Wiege gelegt, auch diejenigen, deren Muttersprache Deutsch ist, müssen Rechtschreibung (und Grammatik und Stil und Wortschatz ...) erst lernen.

Die gute Nachricht: Übung macht den Meister! Das gilt für alle.
Wer schon Deutschprofi ist, macht vielleicht beim großen Diktatwettbewerb mit.
Wer zunächst noch grundlegendere Hilfe beim Lernen der deutschen Sprache braucht, weil Deutsch nicht Muttersprache ist und als Zweitsprache gelernt wird, ist gut beraten, eins der vielen regionalen Angebote zu nutzen, die vor allem für Kinder bereitgestellt werden. Ein Beispiel im Rhein-Main-Gebiet ist die Initiative DeutschSommer, die für Frankfurter Drittklässler gedacht ist. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, die auch den oben erwähnten Diktatwettbewerb initiiert hat, möchte mit den Deutschferien Sprachverhalten und Sprachverständnis der Kinder verbessern und ihnen damit sprachliche Mittel für einen erfolgreichen Schulweg mitgeben. Die Sprachkurse finden in Jugendherbergen statt. Das Projekt DeuscthSommer gibt es bereits seit dem Jahr 2007, im vorigen Jahr wurde es mit dem Kulturpreis Deutsche Sprache 2016 ausgezeichnet. 




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