Editorial November 2017

Editorial November 2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

unglaubliche 17 Jahre lang begleiten Sie uns nun schon durchs Netz. So lange gibt es inzwischen das Portal www.kandil.de. Vielleicht sind Sie später auf unsere Seiten gestoßen, vielleicht begleiten Sie sie von Anfang an: Wie überall im Leben gibt es ein Kommen und Gehen. Veränderungen bringen uns voran, gleichzeitig brauchen wir Konstanten. Im Strudel der Internetentwicklung ist unser kleines Magazin inzwischen so etwas wie eine Konstante geworden – Beständigkeit und sachlich fundierte Beiträge sind uns wichtiger als hohe Klickzahlen. Heute möchten wir Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, danken für Ihr Vertrauen und Ihre Begleitung.

Lassen Sie uns einmal kurz zurückschauen auf die Anfangszeiten von www.kandil.de. Damals war es noch nicht selbstverständlich, dass man einen Internetanschluss zu Hause hatte, an Smartphones war noch nicht zu denken. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als man ein Modem brauchte, um ins Internet zu kommen, und dafür womöglich erst einmal Telefonkabel umstöpseln musste, weil noch kein ISDN-Anschluss im Haus war? Die Technik hat sich seither rasant weiterentwickelt.

Aber was ist mit den Nutzern? Sieht man sich in Kommentarspalten von sozialen Medien und Nachrichtenmedien um, kann man eher den Eindruck erhalten, dass die Menschen, die die Technik nutzen, sich zurückentwickelt haben. Mit dem Etikett „Das wird man doch sagen dürfen“ versehen wird genau das ausgesprochen, was einmal aus gutem Grund tabu war: menschenverachtende, gewaltverherrlichende, ausgrenzende Hetze und Hass gegenüber allen Andersdenkenden.

Kommen Sie gut durch die dunkler werdenden Tage im Herbst.

Ihre

Ines Balcik

PS Möchten Sie mehr über den Iran erfahren? Dann lesen Sie bitte hier weiter: Wissenswertes über den Iran




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