Muslime in den USA

Ein marokkanischer Sklave namens Estevanico soll der erste Muslim gewesen sein, der im Jahr 1528 im heutigen Texas nordamerikanischen Boden betrat. Heute ist der Islam nach Christentum und Judentum die drittgrößte Releigionsgemeinschaft in den USA. Etwa ein Viertel der nordamerikanischen Muslime sind einer Studie zufolge Konvertiten. 

Die wahrscheinlich erste nordamerikanische Moschee wurde 1915 von albanischen Muslimen in Maine eingerichtet. Eine eigens errichtete Mosche gab es seit 1945 in Dearborn, Michigan, wo die größte arabisch-islamische Bevölkerungsgruppe der USA beheimatet ist. Im Jahr 2011 gab es mehr als 2000 Moscheen in den USA.

Im 20. Jahrhundert bildeten sich Bewegungen wie Black Muslims oder Nation of Islam mit teils kontrovers diskutierten Anschauungen und Zielrichtungen.

Muslime aus aller Welt leben heute in den USA, wobei Muslime mit Wurzeln in Südasien den größten Anteil stellen.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001, in denen tausende Menschen starben und noch mehr tausende Menschen verletzt wurden, haben das Verhältnis der Amerikaner zum Islam und zu Muslimen in der jüngeren Vergangenheit geprägt und zu Konflikten, aber auch zu versöhnlichen Aktionen und Initiativen geführt.

Gehen Sie bei Ihrer nächsten USA-Reise auf muslimische Spurensuche 

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Wandern durch die Geschichte

In den Sommerferien Badefreuden genießen, das ist herrlich. Besonders bei diesen hochsommerlichen Temperaturen. 

Falls es auf der Strandliege doch einmal etwas langweilig werden sollte und eine Bewegungseinheit außerhalb des Wassers angebracht ist, empfehlen wir eine Wanderung. Wanderwege in Europa und speziel in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es wie Sand am Meer. Lohnende Wanderziele und immer mehr ausgeschilderte Wanderwege gibt es auch anderswo. Wir sind öfter in der Türkei unterwegs und zeigen in diesem Beitrag einige Bilder, die auf Wanderungen im Frühjahr entstanden sind. Ja, das geben wir gerne zu: Der Sommer ist wegen der hohen Temperaturen nicht die ideale Wanderzeit für türkische Wandertouren. Angenehmer wandert es sich im Frühjahr, wenn die Natur zu blühen beginnt, oder im Herbst, wenn die Sonne nicht mehr so unbarmherzig brennt. Angenehme Wandertage bieten natürlich auch die milden Wintermonate, auch wenn man dann den einen oder anderen Regentag in Kauf nehmen muss.

Wir wollen an dieser Stelle keinen bestimmten Wanderweg anpreisen, nur etwas Wanderlaune wecken. Die Türkei gleicht mitunter einem riesigen Freilichtmuseum: Neben abwechslungsreicher landschaftlicher Schönheit gibt es fast überall historische Spuren zu entdecken, angefangen bei der plötzlich real werdenden altgriechischen Mythologie über die klassische Antike, frühchristliche und byzantinische Spuren, Kreuzritterburgen und osmanische Geschichte bis zur Gegenwart. Für wirklich jeden Geschmack ist etwas dabei.

Der wohl bekannteste Wanderweg in der Südtürkei ist der Lykische Weg. Der gut ausgeschilderte Wanderweg führt über fast 600 km von Fethiye nach Antalya. Teilweise folgt er alten Wegen, teils führt er an den Strand, teils auf durchaus steilen Wegen in die Berge. Die gesamte Strecke zu erwandern, ist eine schöne Herausforderung- Für Normalwanderer ist es genauso schön, einezelne Tagesetappen der Strecke zu erwander. Die Pfade selbst sind mit rot-weißen Markierungen versehen, gelbe Wegweiser zeigen Etappenziele und Entfernungen an Kreuzungen an.

Zum Weiterlesen >> Reiseführer Lykischer Weg

 

Im Bild, ebenso auf dem Bild oben: Blick von den Ruinen der antiken Stadt Kaunos auf das Dalyan-Delta.

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