Ein Traum

An einem heißen Sommertag hielt der Hodscha auf seiner Veranda ein Schläfchen. Dabei träumte er, eine ihm völlig fremde Person wollte ihm zehn Goldstücke geben. Der Unbekannte zählte dem Hodscha ein Goldstück nach dem anderen in die Hand, bis er beim zehnten ankam, das er nur zögernd geben wollte.

Ungeduldig rief der Hodscha: ”Mach schon, worauf wartest du! Du hast mir zehn Goldstücke versprochen.”

Genau in diesem Augenblick wachte er auf, schaute sofort auf seine Hand und sah, dass sie leer war. Da schloss er die Augen ganz schnell wieder, streckte seine Hand aus und sagte: ”Schon gut. Ich bin auch mit neun zufrieden!”




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