Von Multikulti zum interkulturellen Zusammenleben

Der Starkenburgring, eine Straße im hessischen Dietzenbach, war in den 1980er Jahren in Verruf geraten. Er galt lange Zeit als Synonym für ein Problemviertel mit hohem Ausländeranteil und vielen Konflikten.
Auch jetzt gehört Dietzenbach zu den Gemeinden mit hohem Ausländeranteil, mehr als ein Viertel der Bevölkerung hat keinen deutschen Pass. Abgesehen davon aber hat sich viel getan.

Zum Beispiel hat sich ein hochmotiviertes ehrenamtliches Team in einem Verein zusammengefunden, der dazu beiträgt, aus Multikulti-Kuddelmuddel viele positive Impulse für ein friedliches interkulturellen Zusammenlebens zu entwickeln. Der Name des 2001 gegründeten Vereins ist Programm: Zusammenleben der Kulturen in Dietzenbach e. V.

Dietzenbach von Oben 20070912

Aufgeschlossenheit statt Abschottung, Begegnung statt Angst und Vorurteilen, Geschlechtergerechtigkeit und Ablehnung fundamentalistischer und rassistischer Bewegeungen, so lassen sich enige der Grundideen knapp zusammenfassen. Der Verein fördert und unterstützt interkulturelle Bildungsangebote. Ein Beispiel dafür ist IN-Chor, ein internationaler Chor mit rund 60 Sängerinnen und Sängern. Ein ganz anderes Beispiel ist das offene Schülerhilfe-Angebot in der Stadtbücherei, mit dessen Hilfe sich Schülerinnen und Schüler auf einen qualifizierten Schulabschluss vorbereiten können.

Aktuell rückt auch in Dietzenbach die Flüchtlingshilfe in den Vordergrund. Selbstverständlich engagieren sich die Mitglieder des Vereins auch für die Menschen, die jetzt neu nach Deutschland kommen und dringend auf Hilfe angewisen sind.

Alles Informationen zu Projekten und Kontaktdaten des Vereins finden Sie auf der Wesbite zusammenleben-der-Kulturen.de




Dein Kommentar