Kürbisquiche

Ich liebe den Herbst mit seinen tollen Farben und den Früchten. Es ist Kürbiszeit und pünktlich dazu ist hier ein Quiche-Rezept, das wie immer sehr wandlungsfähig ist. Wenn Sie keinen Ziegenkäse mögen - kein Problem, ersetzen Sie ihn einfach durch ein Produkt, das Ihrem Geschmack entspricht. 
Nun viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten für den Teig:
125 g Butter (zimmerwarm)
125 g Ziegenfrischkäse
200 g Mehl (ich hatte Dinkelmehl 630)

Zutaten für die Füllung:
ca. 350 g Prince-Kürbisfleisch (Wenn Sie keinen "Prince" bekommen, nicht schlimm, nehmen Sie Hokkaido-, Butternut-, oder Muskatkürbis)
2 mittelgroße Zwiebeln
3 Eier (Größe M)
150 g Saure Sahne
den Rest vom Ziegenfrischkäse (25 g)
2 TL Öl (zum Anbraten)

1 TL Currypulver
1 TL Cumin
Salz
Pfeffer

Als Topping:
1 Päckchen Camembert nach Wahl
etwas Chiliflocken und/oder Cumin zum Bestreuen

Zubereitung:
Den Teig aus den angegeben Zutaten herstellen, in eine Folie wickeln und in den Kühlschrank legen.
Das ist der Ziegenfrischkäse, den ich benutzt habe:

Nun den Kürbis vorsichtig halbieren, die Kerne inklusive des faserigen Teils mit einem Löffel herauskratzen, vierteln, schälen und in Würfel schneiden und beiseite stellen.

Zwiebeln schälen und würfeln.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, Kürbiswürfel hineingeben. Bei mittlerer Hitze leicht anbraten, die Zwiebeln dazugeben und weiter anbraten, bis eine leicht bräunliche Farbe auf den Kürbiswürfeln ist. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Die Hitze auf dem Herd runternehmen, einen Schluck Wasser in die Pfanne geben und diese mit einem Deckel verschließen.

In der Zwischenzeit die Backform ölen, den Teig darin verteilen und an den Rändern etwas hochziehen, mit einer Gaben Löcher stechen.


Den Teig wieder zurück in den Kühlschrank stellen.

Die Kürbiswürfel sollten jetzt schön bissfest bis weich sein. Den Deckel von der Pfanne nehmen und noch das restliche Wasser verdampfen lassen, wenn  nicht schon geschehen. Die Masse kalt werden lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für die Soße die Eier mit der sauren Sahne und dem restlichen Ziegenfrrischkäse zu einer sämigen Soße verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Cumin würzen, die Kürbis-, Zwiebelwürfel dazugeben und alles schön miteinander vermengen.

Die Masse auf den Teig geben und ca. 30 Minuten backen.

Nach 20 Minuten der Backzeit, den (Ziegen-)Camembert aus dem Kühlschrank nehmen und in Scheiben schneiden. Auf der Quiche verteilen. Nach Geschmack mit Chiliflocken bestreuen und zu Ende backen.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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Kürbissalat

Vor einigen Tagen bekam ich liebe Gäste zu Besuch und da im Moment Kürbiszeit ist, dachte ich mir, ich überrasche sie mal mit einem Kürbissalat. Wir haben bei uns im Ort einen tollen Kürbisbauern und so ist es auch ein regionales Gericht geworden. Viel Spaß beim Nachkochen.

Zutaten:
ca. 1 kg Kürbisfleisch – ich hatte etwas Butternut-, Prince- und Muskatkürbis (es müssen nicht verschiedene Sorten sein; wenn Sie nur eine Sorte zur Verfügung haben, ist es auch okay. Hokkaido-Kürbis wird am häufigsten angeboten, auch dieser ist gut für den Kürbissalat geeignet , aber ich würde auf jeden Fall die Schale entfernen)
2 kleine Zwiebeln
1 Bund Radieschen
8–10 Cornichons
ca. 100 g Mini-Cocktail-Tomaten
Dressing: 
6 EL Apfelessig
2 EL roter Balsamico-Essig
4–5 EL Öl (ich hatte Olivenöl, aber es geht auch jedes andere Öl, welches Ihnen schmeckt)
1 TL Honig (wer keinen Honig mag, nimmt einfach 2–3 großzügige Prisen Zucker)
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zubereitung:

Kürbisse waschen, trocknen und halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausnehmen, schälen.

Das Fruchtfleisch in Streifen schneiden (ca. zwei Finger dick), beiseitestellen.

Zwiebeln schälen, beiseitestellen.

Radieschen waschen, putzen.

Cornichons, Radieschen, Zwiebeln und den Kürbis mit einem Hobel sehr fein hobeln, gut mischen.

Die Zutaten für das Dressing mischen, über den Salat geben und nochmals abschmecken.

WICHTIG: Bitte den Salat abgedeckt mindestens 4 Stunden ziehen lassen, besser sind 6–8 Stunden.

Nach der Ziehzeit Tomaten waschen, vierteln oder achteln, je nachdem, wie groß sie sind, und vom Kerngehäuse befreien. Zum restliche Salat dazugeben, alles gut vermischen und nochmals abschmecken.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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Gedeckter Apfelkuchen

Apfelkuchen geht immer, aber jetzt im Herbst ist er besonders lecker.
Wir mögen sehr gerne Zimt, die im Rezept angegebene Menge kann gerne variiert und dem Geschmack angepasst werden. Selbstverständlich können Sie noch Nüsse und/oder Rosinen zum Teig dazugeben. Wie immer gilt hier: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer halben Bio-Limette
180 g Butter
1 Ei
1 TL Zimt

Für die Füllung:
800–1000 g säuerliche Äpfel
30 g Zucker
Saft einer halben Limette und die abgeriebene Schale davon
2 EL Mehl
2 TL Zimt

Für den Guss:
2 EL Puderzucker
einige Tropfen Limettensaft

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig zügig einen geschmeidigen Teig herstellen.

Den Boden einer runden Springform auf Backpapier nachzeichnen und ausschneiden.

Ca. 1/3 der Teigmenge sehr dünn ausrollen (zwischen Frischhaltefolie funktioniert es am besten) und den Backpapierkreis als Schablone benutzen. Überschüssigen Teig wegschneiden.

Teig in der Folie auf ein Schneidebrett legen und den Vorgang noch einmal wiederholen (für den „Deckel“).

Zweiten Teigkreis, ebenfalls in Folie, auf das Schneidebrett legen.
Restlichen Teig in Folie wickeln und alles bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank lagern.

Nun die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in unregelmäßig große Stücke schneiden (das mache ich so, damit nachher im Kuchen das Obst teilweise zerfallen und teilweise noch stückig ist).


Limettensaft und Schale unterrühren, zur Seite stellen.

Springform mit Backpapier auslegen und den ersten Teigkreis hineinlegen. Aus dem „Teigrest“den Rand formen.

Nun auf die Äpfel Zimt, Zucker und Mehl verteilen, gut vermischen. Das Mehl dient dazu, den Apfelsaft zu binden. Dadurch wird der Kuchen nicht „matschig“.


Apfelmasse in die Form geben und gleichmäßig verteilen.


Teigdeckel aus dem Kühlschrank nehmen und den Kuchen damit verschließen. Die Ränder herunterklappen.


Mit einer Gabel Entlüftungslöcher stechen.

Im auf 160 Grad Umluft vorgeheizten Backofen 45–50 Minuten backen.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus dem Puderzucker und Limettensaft einen zähflüssigen Guss herstellen und über den noch heißen Kuchen verteilen.

Vollständig auskühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen.


Afiyet olsun
Guten Appetit

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Zwiebelküchlein

Man kann dieses Rezept mit und ohne Speck machen, ganz nach Vorlieben. Ich habe beide Varianten zum Vergleichen gemacht und beide kamen sehr gut an.
Das Rezept ist für nur eine Variante.

Sollten Sie auch beide Varianten machen wollen, dann einfach alles verdoppeln (nur den Speck und das Öl zum Anbraten nicht, da Sie ja beim Zubereiten nur eins von beiden benötigen, also das Grundrezeprezept einmal mit Speck und einmal mit Öl zubereiten).
Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
1/4 Würfel Hefe
1 TL Salz
ca. 150 ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl (kann man auch durch Sonnenblumenöl ersetzen, wenn man keinen Olivenöl mag)

Zutaten für die Füllung:
500 g Zwiebeln
2 Eier
100 g Schmand
etwas Wasser
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
1 EL Öl zum Anbraten der Zwiebeln für die Variante ohne Speck oder
150 g in Würfel geschnittenen Speck (wer möchte)

Außerdem benötigen Sie noch eine Muffinform und etwas Butter und Mehl zum Ausstreichen und Bestreuen der Form (Backspray geht natürlich auch, wenn Sie welches daheim haben).

Zubereitung:
Als Erstes einen schönen geschmeidigen Teig mit den Zutaten herstellen und in einer Schüssel mit Deckel an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit:
Zwiebeln schälen und in nicht zu große Stifte schneiden.

Für die Speck-Variante: Speck in einer Pfanne auslassen, die Würfelchen herausnehmen und dann die Zwiebeln zum Fett geben.
Für die Variante ohne Speck: 1 EL Öl in die Pfanne geben und dann die Zwiebeln dazugeben.

Für beide Varianten gilt: Zwiebeln bei mittlerer Hitze schön glasig dünsten, dabei gerne etwas Wasser benutzen (gebratenen Speck unterrühren), kalt werden lassen.

Während die Zwiebeln kalt werden, den Teig in 12 gleich große Kugeln formen (bei mir waren es ca. 33 g pro Kugel) und erneut unter einem Küchentuch gehen lassen.

Während die Teigbällchen gehen, die Füllung zu Ende vorbereiten.
Dazu den Schmand und die Eier in eine Schüssel geben, glatt rühren. Die Zwiebeln unterrühren, mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken abschmecken, fertig.

Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze aufheizen.

Aus den Teigkugeln kleine Kreise ausrollen und in die gebutterten und bemehlten Mulden platzieren.

Diese nun auf der untersten Schiene im Backofen für 15 Minuten leer backen. Danach die Zwiebel-Schmand-Masse gleichmäßig darin verteilen und weitere ca. 10–15 Minuten auf mittlerer Schiene backen.


Die Küchlein schmecken sehr gut als Fingerfood bei Partys oder mit Salat als vollwertige Mahlzeit.

Selbstverständlich passt auch ein Federweißer als Getränk sehr gut dazu.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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