Maultaschen-Auflauf

Manchmal muss es schnell und unkompliziert gehen. Da ist dieses Gericht einfach ideal: schnell zubereitet und sehr schmackhaft. Ebenfalls ist es sehr gut geeignet, um „Reste“ zu verwerten, wie z. B. verschiedene kleine Käsereste oder Wurst- und Fleischreste. Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Zutaten:
2 Packungen Maultaschen nach Belieben
2 kleine Dosen stückige Tomaten
2 Packungen Mozarella
2–3 Tomaten
2 Knoblauchzehen
2–3 Schalotten
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, getrocknetes Basilikum

Weil es verbraucht werden musste, habe ich noch c.a 500 g geräucherte Hähnchenbrust und etwas Parmesankäse mit im Rezept, das muss aber nicht sein. Wenn Sie Schinken, Fleischwurst oder andere Wurst haben, die „wegmuss“, können Sie es gerne mit hineinschneiden. 


Zubereitung:
Maultaschen aus der Verpackung nehmen und in eine große Auflaufform legen

Knoblauch und Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.

Mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Einlagen dazugeben und weiter braten.

Stückige Tomaten dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Basilikum kräftig würzen.

Über die Maultaschen geben.

Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.
Mozarella abtropfen lassen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Über die Maultaschen geben.

Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen.
Nun noch mit getrocknetem Basilikum und etwas Salz und Pfeffer bestreuen (ich habe dann zusätzlich meinen fein geriebenen Parmesan als Topping obendrauf verteilt).

Servieren und genießen.

Dazu passt ein schöner, frischer grüner Salat.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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Königsberger Klopse

Mein Mann hat sich Königsberger Klopse gewünscht und diesen Wunsch habe ich ihm sehr gerne erfüllt. Da wir Kapern mögen, habe ich reichlich davon rein getan. Jedoch habe ich aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die Version ganz ohne Kapern auch sehr lecker ist. Nun, entscheiden Sie selbst, was Ihnen besser schmeckt. Viel Spaß beim Nachkochen.

Dieses Gericht ist etwas aufwendiger und erfordert etwas Zeit für die Zubereitung, aber es lohnt sich.

Zutaten für die Klöpse:
500 g Rinderhack (oder gemischt, wie Sie es mögen)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 EL Olivenöl
3 Eier
4 EL Petersilie (tiefgefroren)
1 EL grober Senf
4 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
3 EL Kapern

Zutaten für den Sud:
3 Lorbeerblätter
3 Pimentkörner
3–4 Pfefferkörner
2 Nelken
1 Zwiebel
2–3 Liter Wasser

Zutaten für die Soße:
20 g Butter
2 EL Mehl
150 ml Milch
150 ml Weißwein (wenn Sie keinen Wein möchten, nehmen Sie einfach 150 ml vom Sud)
etwas Sud
1 kleine Flasche Kapern
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln für die Klöpse schälen und grob reiben. In eine Pfanne mit dem Olivenöl geben und bei mittlerer Hitze dünsten, in eine große Schüssel geben und erkalten lassen

In der Zwischenzeit stellen wir den Sud her.
Dazu die Zwiebel ungeschält halbieren und in der Pfanne bei mittlerer Hitze richtig schön braun anbraten.

Während die Zwiebeln anbraten:
Gewürze bereitstellen (am besten packt man alles in einen Teebeutel oder in ein Gewürzei, wenn man hat).

Einen großen Topf bereitstellen.

Die Zwiebel mit etwas Wasser ablöschen.

Alles in den großen Topf geben und mit 2–3 Litern Wasser auffüllen, etwas Salz in den Sud geben, aufkochen.

Deckel schließen, auf kleine Hitze stellen und ziehen lassen.

Für die Klöpse die Kapern klein schneiden und alle Zutaten für die Klöpse nun zu den abgekühlten Zwiebeln dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu 8 gleich großen Klöpsen formen.

Klöpse in den Sud geben und 20 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.

In dieser Zeit kann man die Kartoffeln schälen und Salzkartoffeln kochen.

Nach 20 Minuten stellen wir die helle Soße her, lassen aber die Klöpse immer noch im Sud ziehen.

In einem Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, Mehl dazugeben und etwas anrösten, mit der Milch und dem Wein ablöschen. Jetzt so viel Brühe dazugeben, wie man die Soße am liebsten mag (bei mir waren es 1 Suppenkelle voll, die ich durch ein Haarsieb in die Soße geschüttet habe).

Kapern abtropfen lassen, in die Soße geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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Kürbisquiche

Ich liebe den Herbst mit seinen tollen Farben und den Früchten. Es ist Kürbiszeit und pünktlich dazu ist hier ein Quiche-Rezept, das wie immer sehr wandlungsfähig ist. Wenn Sie keinen Ziegenkäse mögen - kein Problem, ersetzen Sie ihn einfach durch ein Produkt, das Ihrem Geschmack entspricht. 
Nun viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten für den Teig:
125 g Butter (zimmerwarm)
125 g Ziegenfrischkäse
200 g Mehl (ich hatte Dinkelmehl 630)

Zutaten für die Füllung:
ca. 350 g Prince-Kürbisfleisch (Wenn Sie keinen "Prince" bekommen, nicht schlimm, nehmen Sie Hokkaido-, Butternut-, oder Muskatkürbis)
2 mittelgroße Zwiebeln
3 Eier (Größe M)
150 g Saure Sahne
den Rest vom Ziegenfrischkäse (25 g)
2 TL Öl (zum Anbraten)

1 TL Currypulver
1 TL Cumin
Salz
Pfeffer

Als Topping:
1 Päckchen Camembert nach Wahl
etwas Chiliflocken und/oder Cumin zum Bestreuen

Zubereitung:
Den Teig aus den angegeben Zutaten herstellen, in eine Folie wickeln und in den Kühlschrank legen.
Das ist der Ziegenfrischkäse, den ich benutzt habe:

Nun den Kürbis vorsichtig halbieren, die Kerne inklusive des faserigen Teils mit einem Löffel herauskratzen, vierteln, schälen und in Würfel schneiden und beiseite stellen.

Zwiebeln schälen und würfeln.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen, Kürbiswürfel hineingeben. Bei mittlerer Hitze leicht anbraten, die Zwiebeln dazugeben und weiter anbraten, bis eine leicht bräunliche Farbe auf den Kürbiswürfeln ist. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Die Hitze auf dem Herd runternehmen, einen Schluck Wasser in die Pfanne geben und diese mit einem Deckel verschließen.

In der Zwischenzeit die Backform ölen, den Teig darin verteilen und an den Rändern etwas hochziehen, mit einer Gaben Löcher stechen.


Den Teig wieder zurück in den Kühlschrank stellen.

Die Kürbiswürfel sollten jetzt schön bissfest bis weich sein. Den Deckel von der Pfanne nehmen und noch das restliche Wasser verdampfen lassen, wenn  nicht schon geschehen. Die Masse kalt werden lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für die Soße die Eier mit der sauren Sahne und dem restlichen Ziegenfrrischkäse zu einer sämigen Soße verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Cumin würzen, die Kürbis-, Zwiebelwürfel dazugeben und alles schön miteinander vermengen.

Die Masse auf den Teig geben und ca. 30 Minuten backen.

Nach 20 Minuten der Backzeit, den (Ziegen-)Camembert aus dem Kühlschrank nehmen und in Scheiben schneiden. Auf der Quiche verteilen. Nach Geschmack mit Chiliflocken bestreuen und zu Ende backen.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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Kürbissalat

Vor einigen Tagen bekam ich liebe Gäste zu Besuch und da im Moment Kürbiszeit ist, dachte ich mir, ich überrasche sie mal mit einem Kürbissalat. Wir haben bei uns im Ort einen tollen Kürbisbauern und so ist es auch ein regionales Gericht geworden. Viel Spaß beim Nachkochen.

Zutaten:
ca. 1 kg Kürbisfleisch – ich hatte etwas Butternut-, Prince- und Muskatkürbis (es müssen nicht verschiedene Sorten sein; wenn Sie nur eine Sorte zur Verfügung haben, ist es auch okay. Hokkaido-Kürbis wird am häufigsten angeboten, auch dieser ist gut für den Kürbissalat geeignet , aber ich würde auf jeden Fall die Schale entfernen)
2 kleine Zwiebeln
1 Bund Radieschen
8–10 Cornichons
ca. 100 g Mini-Cocktail-Tomaten
Dressing: 
6 EL Apfelessig
2 EL roter Balsamico-Essig
4–5 EL Öl (ich hatte Olivenöl, aber es geht auch jedes andere Öl, welches Ihnen schmeckt)
1 TL Honig (wer keinen Honig mag, nimmt einfach 2–3 großzügige Prisen Zucker)
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zubereitung:

Kürbisse waschen, trocknen und halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausnehmen, schälen.

Das Fruchtfleisch in Streifen schneiden (ca. zwei Finger dick), beiseitestellen.

Zwiebeln schälen, beiseitestellen.

Radieschen waschen, putzen.

Cornichons, Radieschen, Zwiebeln und den Kürbis mit einem Hobel sehr fein hobeln, gut mischen.

Die Zutaten für das Dressing mischen, über den Salat geben und nochmals abschmecken.

WICHTIG: Bitte den Salat abgedeckt mindestens 4 Stunden ziehen lassen, besser sind 6–8 Stunden.

Nach der Ziehzeit Tomaten waschen, vierteln oder achteln, je nachdem, wie groß sie sind, und vom Kerngehäuse befreien. Zum restliche Salat dazugeben, alles gut vermischen und nochmals abschmecken.

Afiyet olsun
Guten Appetit

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Gedeckter Apfelkuchen

Apfelkuchen geht immer, aber jetzt im Herbst ist er besonders lecker.
Wir mögen sehr gerne Zimt, die im Rezept angegebene Menge kann gerne variiert und dem Geschmack angepasst werden. Selbstverständlich können Sie noch Nüsse und/oder Rosinen zum Teig dazugeben. Wie immer gilt hier: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer halben Bio-Limette
180 g Butter
1 Ei
1 TL Zimt

Für die Füllung:
800–1000 g säuerliche Äpfel
30 g Zucker
Saft einer halben Limette und die abgeriebene Schale davon
2 EL Mehl
2 TL Zimt

Für den Guss:
2 EL Puderzucker
einige Tropfen Limettensaft

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig zügig einen geschmeidigen Teig herstellen.

Den Boden einer runden Springform auf Backpapier nachzeichnen und ausschneiden.

Ca. 1/3 der Teigmenge sehr dünn ausrollen (zwischen Frischhaltefolie funktioniert es am besten) und den Backpapierkreis als Schablone benutzen. Überschüssigen Teig wegschneiden.

Teig in der Folie auf ein Schneidebrett legen und den Vorgang noch einmal wiederholen (für den „Deckel“).

Zweiten Teigkreis, ebenfalls in Folie, auf das Schneidebrett legen.
Restlichen Teig in Folie wickeln und alles bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank lagern.

Nun die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in unregelmäßig große Stücke schneiden (das mache ich so, damit nachher im Kuchen das Obst teilweise zerfallen und teilweise noch stückig ist).


Limettensaft und Schale unterrühren, zur Seite stellen.

Springform mit Backpapier auslegen und den ersten Teigkreis hineinlegen. Aus dem „Teigrest“den Rand formen.

Nun auf die Äpfel Zimt, Zucker und Mehl verteilen, gut vermischen. Das Mehl dient dazu, den Apfelsaft zu binden. Dadurch wird der Kuchen nicht „matschig“.


Apfelmasse in die Form geben und gleichmäßig verteilen.


Teigdeckel aus dem Kühlschrank nehmen und den Kuchen damit verschließen. Die Ränder herunterklappen.


Mit einer Gabel Entlüftungslöcher stechen.

Im auf 160 Grad Umluft vorgeheizten Backofen 45–50 Minuten backen.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus dem Puderzucker und Limettensaft einen zähflüssigen Guss herstellen und über den noch heißen Kuchen verteilen.

Vollständig auskühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen.


Afiyet olsun
Guten Appetit

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