Großherzogin Elisabeth von Oldenburg in Konstantinopel

Thomas Weiberg hat ein Buch zur deutsch-türkischen Geschichte während des Osmanischen Reichs veröffentlicht: Zwischen Orient und Ostsee: Die Reisetagebücher der Großherzogin Elisabeth von Oldenburg.

Um 1890 hatte der deutsche Kaiser Wilhelm II. den Orient als Feld für deutsche Wirtschafts- und Außenpolitik entdeckt. Großherzogin Elisabeth von Oldenburg unternahm im Frühjahr 1902 gemeinsam mit ihrem Mann, Großherzog Friedrich August, eine mehrmonatige Mittelmeerreise an Bord der eigenen Yacht und beschrieb ausführlich ihre Erlebnisse und die Stationen in Italien, Nordafrika oder Griechenland und Konstantinopel. Die Großherzogin berichtet von glanzvollen Empfängen und gemeinsamen Essen mit Sultan Abdülhamid II., von den prunkvollen Schlössern am Bosporus, dem osmanischen Hofzeremoniell und Begegnungen mit in- und ausländischen Diplomaten und Politikern. Ein Reisebericht des großherzoglichen Adjutanten vermittelt zudem ein farbiges Bild vom Hof am Bosporus und von der Stadt Istanbul.

Zwei einleitende Essays über die deutsch-osmanischen Beziehungen um 1900 und über Frauenreisen allgemein und Großherzogin Elisabeth im Besonderen runden die Reisetagebücher ab.




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