Aufklärung und Islam

Aufklärung und Islam

Der Islam habe nie ein Zeitalter der Aufklärung erlebt und sei deshalb zurückgeblieben, so oder ähnlich lautet ein gängiger Vorwurf aus dem Westen. Die historisch-philosophisch-theologische Realität ist komplexer als dieses bequeme Vorurteil.

In seinem Buch Die islamische Aufklärung. Der Konflikt zwischen Glaube und Vernunft zeichnet der britische Journalist und Nahost-Spezialist Christopher de Bellaigue ein anderes Bild. Das eines „Orients“, der in Zeiten des Umbruchs nach Reformen strebte und sich nicht scheute, westeuropäische Vorbilder zu suchen und, den eigenen gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten folgend, sie ganz im Sinn aufklärerischen Gedankenguts anzupassen und weiterzuentwickeln. Im breiteren westlichen Bewusstsein sind die muslimischen Reformer des 18. und 19. Jahrhunderts bisher kaum verankert, zumal Aufklärung oft nur aus einseitig europäischer Perspektive wahrgenommen wird.



Kommentare (2)

  • Redaktion

    13.12.2020 um 09:07 Uhr Antworten

    So wie das Christentum verboten werden sollte, weil in seinem Namen Menschen verfolgt und getötet wurden (Frauen als angebliche Hexen zum Beispiel)?

  • Silvia Titz

    13.12.2020 um 05:34 Uhr Antworten

    Hallo zusammen. Für mich ist der Islam übelste Religion. Wenn Menschen vom Islam zum Christentum konvertieren werden sie verfolgt und sollen getötet werden. Das waren einige Erfahrungsberichte von Menschen die Vom Islam zum Christentum konvertiert sind. Werden von ihren eigenen Familien verfolgt. Das geht gar nicht. Der Islam sollte verboten werden!Meine Meinung.


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