Tod, Trauer und Beerdigung im Islam

Ein 2012 neues Onlineportal zur muslimischen Bestattungskultur listet islamische Grabfelder auf Friedhöfen in Deutschland auf und möchte die Entwicklungen der muslimischen Sepulkralkultur in Deutschland darstellen: initiative-kabir.de.
Liste der islamischen Begräbnisstätten in Deutschland nach Bundesländern: Muslimische Grabfelder

Eine Übersicht über muslimische Bräuche und Rituale und die Bestattung ohne Sarg gibt ein Artikel in der Bestatter-Zeitung: Mit dem Gesicht gen Mekka - Muslimische Bestattungen in Deutschland.

Das Buch Muslime in deutscher Erde: Sterben, Jenseitserwartung und Bestattung fasst die Vorträge einer Tagung zusammen und liefert einen Überblick über islamische Bestattungen und theologische Hintergründe, über die Geschichte islamischer Bestattungen in Deutschland und über bestattungs-, hygiene- und verwaltungsrechtliche Anforderungen.

Muslimischer Friedhof

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Kandil-Abende

Die Kandil-Abende sind kein Bestandteil des orthodoxen Islams. Besonders in der Türkei spielen sie jedoch traditionell eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Muslime, zusätzlich zu den beiden offiziellen islamischen Festen Ramadanfest und Opferfest. Eine Kandil-Nacht wird auf Türkisch „Kandil Gecesi” genannt.

An Kandil-Abenden besuchen vor allem Männer, aber auch Frauen die Moschee, um zu beten, im Koran zu lesen und der Predigt des Imams zu diesen besonderen Anlässen zuzuhören. Viele Muslime verschicken per SMS oder Chat Grüße zu den Kandil-Abenden oder rufen ihre Verwandten und Freunde an.

„Kandil” ist ursprünglich ein arabisches Wort. Es wird auf Arabisch قنديل und in wissenschaftlicher Umschrift „qindīl” geschrieben und bedeutet auf Deutsch „Öllampe” (entlehnt aus lat. candela = Kerze).

Ramadan in Kairo

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